Panikattacken sind nicht „nur im Kopf“. Während einer Attacke können intensive körperliche Reaktionen auftreten. Gerade weil sie so plötzlich und stark sind, entsteht häufig die Angst, schwer krank zu sein oder die Kontrolle zu verlieren.
Wenn du neben den Symptomen auch nach konkreten Möglichkeiten für akute Situationen suchst, findest du in unserer Übersicht 12 alltagstaugliche Ideen bei Panikattacken für zu Hause und unterwegs.
Panikattacke: typische Symptome und Anzeichen
- Herzrasen oder starkes Herzklopfen
- Zittern
- Schwindel oder Benommenheit
- Atemnot oder Engegefühl
- Schwitzen
- Kribbeln oder Taubheitsgefühle
- Übelkeit
- Gefühl von Unwirklichkeit
- Angst zu sterben oder die Kontrolle zu verlieren
Warum reagiert der Körper so stark?
Bei Angst wird das körpereigene Alarmsystem aktiviert. Puls, Atmung, Muskelspannung und Aufmerksamkeit verändern sich. Werden diese Veränderungen wiederum als gefährlich interpretiert, kann die Angst weiter ansteigen. So kann sich ein Kreislauf aus Körperreaktion, Bewertung und noch mehr Angst entwickeln.
Panikattacke: Symptome und typische Anzeichen
Eine Panikattacke kann sehr körperlich wirken. Zu den möglichen Anzeichen gehören plötzliches Herzrasen, Schwindel, Zittern und Atemnot. Zusätzlich können starke Todesangst, das Gefühl von Kontrollverlust oder ein unwirkliches Erleben der Umgebung auftreten. Solche Beschwerden können sehr beängstigend sein, erlauben aber allein keine sichere Selbstdiagnose.
- Herzrasen oder starkes Herzklopfen
- Schwindel oder Benommenheit
- Zittern und Schwitzen
- Atemnot oder Engegefühl
- Kribbeln oder Taubheitsgefühle
- starke Angst, die Kontrolle zu verlieren oder zu sterben
- das Gefühl, die Umgebung sei fremd oder unwirklich
Das Bundesgesundheitsportal beschreibt diese Beschwerden ebenfalls im Zusammenhang mit Panikattacken. Mehr dazu findest du bei gesund.bund.de zur Panikstörung.
Nicht jedes Symptom ist Panik
Herzrasen, Atemnot oder Schwindel können viele Ursachen haben. Bei erstmaligen, ungewöhnlichen oder besonders starken Beschwerden sollte eine medizinische Ursache ausgeschlossen werden. Bei akuten Notfallzeichen wie Bewusstlosigkeit oder starken Brustschmerzen wählen Sie 112.
Warum wiederkehrende Attacken behandelt werden sollten
Nach einer Panikattacke entwickeln manche Menschen eine ausgeprägte Angst vor der nächsten Attacke und beginnen, Situationen zu vermeiden. Dadurch kann der Alltag immer stärker eingeschränkt werden. Psychotherapeutische Behandlung kann helfen, diesen Kreislauf zu verändern.
Praktische Schritte für den Akutfall finden Sie in unserem Artikel Panikattacke – was tun?. Wenn die Attacken vor allem nachts oder aus dem Schlaf heraus auftreten, findest du zusätzlich den Beitrag Panikattacke nachts oder im Schlaf.
Weiterführende Information: gesund.bund.de – Panikstörung (ICD F41.0).
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