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Panikattacken nachts: Warum sie auftreten können und was dann hilft

Ruhiges Schlafzimmer mit Fenster in der Nacht

Eine Panikattacke kann auch nachts auftreten. Manche Menschen wachen plötzlich mit Herzrasen, Atemnot, Zittern oder intensiver Angst auf. Gerade aus dem Schlaf heraus kann das besonders bedrohlich wirken.

Wie sich eine nächtliche Panikattacke anfühlen kann

  • plötzliches Erwachen mit starker Angst
  • Herzklopfen oder Herzrasen
  • Engegefühl oder Atemnot
  • Zittern oder Schwitzen
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Angst, schwer krank zu sein oder zu sterben

Was Sie in diesem Moment tun können

Setzen Sie sich, wenn möglich, aufrecht hin und orientieren Sie sich bewusst im Raum. Benennen Sie einige Dinge, die Sie sehen oder hören. Versuchen Sie, die Ausatmung ruhig werden zu lassen, statt besonders tief oder hektisch zu atmen.

Erinnern Sie sich daran, dass starke Angst körperliche Reaktionen auslösen kann und diese wieder abklingen können. Es geht nicht darum, die Attacke mit Gewalt zu stoppen, sondern die zusätzliche Angst vor den Symptomen möglichst nicht weiter anzufeuern.

Nicht alles ist automatisch Panik

Nächtliches Herzrasen oder Atemnot kann auch andere Ursachen haben. Bei erstmaligen, ungewöhnlichen oder sehr starken Beschwerden ist eine medizinische Abklärung sinnvoll. Bei starken Brustschmerzen, Bewusstlosigkeit oder ausgeprägter Atemnot wählen Sie 112.

Wenn die Angst vor der Nacht wächst

Wer wiederholt nachts Panik erlebt, entwickelt manchmal Angst vor dem Einschlafen oder kontrolliert den Körper ständig. Das kann den Schlaf zusätzlich erschweren. Psychotherapie kann helfen, diesen Kreislauf zu verstehen und zu verändern.

Weitere Soforthilfe finden Sie unter Panikattacke – was tun?

Weiterführende Information: gesund.bund.de – Panikstörung.

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