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Burn-out: Erste Warnzeichen, die Sie ernst nehmen sollten

Helle Tasse auf einem ruhigen Tisch

Burn-out entsteht nicht von einem Tag auf den anderen. Häufig gibt es eine längere Phase chronischer beruflicher Belastung. Wichtig ist dabei: Nicht jede Erschöpfung ist Burn-out, und ähnliche Beschwerden können auch bei Depressionen, Angststörungen oder körperlichen Erkrankungen auftreten.

Mögliche frühe Warnzeichen

  • Erholung gelingt auch nach freien Tagen kaum
  • ständige Müdigkeit oder Energielosigkeit
  • Schlafprobleme
  • zunehmende Reizbarkeit
  • innere Distanz zur Arbeit
  • häufiger Zynismus oder starke Frustration
  • Konzentrations- und Leistungsprobleme
  • Gefühl, nie fertig zu werden
  • Rückzug von Kollegen, Freunden oder Familie

Warum „einfach Urlaub machen“ nicht immer reicht

Kurzfristige Erholung kann guttun. Wenn sich an dauerhaft belastenden Arbeitsbedingungen, Grenzen oder Gesundheitsproblemen nichts ändert, kehren Beschwerden jedoch häufig zurück. Deshalb ist es wichtig, nicht nur die eigene Belastbarkeit, sondern auch die Bedingungen zu betrachten.

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist

Wenn Beschwerden über Wochen bestehen, Sie kaum noch abschalten können oder Stimmung, Schlaf und Alltag deutlich beeinträchtigt sind, lassen Sie sich ärztlich oder psychotherapeutisch beraten. Eine Abklärung hilft auch dabei, Depressionen oder körperliche Ursachen nicht zu übersehen.

Burn-out und Depression unterscheiden

Die WHO beschreibt Burn-out als arbeitsbezogenes Phänomen. Eine Depression betrifft dagegen häufig viele Lebensbereiche. In der Praxis können sich Beschwerden überschneiden. Eine eindeutige Selbstdiagnose ist deshalb nicht sinnvoll.

Mehr dazu: Burn-out oder Depression? Wenn vor allem Schlafprobleme, nächtliches Grübeln oder Erschöpfung trotz Schlaf auffallen, passt außerdem unser Beitrag Burnout und Schlafstörungen.

Quelle: Weltgesundheitsorganisation (WHO), ICD-11 – Burn-out as an occupational phenomenon.

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